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Andreas Liška-Birk

Provenienzforscher für die Landessammlungen Niederösterreich, Donau-Universität Krems

Andreas Liška-Birk absolvierte sein Studium der Geschichte/Fächerkombination mit Schwerpunkt auf Zeitgeschichte und Spanisch an der Universität Wien, Sponsion 1999. Seit 1992 war er als Kulturvermittler in diversen Ausstellungsbetrieben, u.a. im KHM sowie bei den Landesausstellungen der Länder Niederösterreich und Burgenland tätig. Als Mitarbeiter der Historikerkommission der Republik Österreich verantwortete er im Jahr 2000 im Rahmen des Projekts von Michael Pammer „Jüdische Vermögen in Wien 1938“ (Band 08) die Auswertung der Wiener Vermögensanmeldungen. 2001–2014 als Historiker beim Nationalfonds sowie beim Allgemeinen Entschädigungsfonds war er in den Bereichen Vermögensrecherche und Schiedsinstanz tätig und ist seit 2015 für die Provenienzforschung bei den Landessammlungen Niederösterreich als Mitarbeiter der Donau-Universität Krems verantwortlich. Gemeinsam mit Theresia Hauenfels übernahm er 2017 die Redaktion des Tätigkeitsberichtes des Zentrums für Museale Sammlungswissenschaften der Donau-Universität Krems und der Landessammlungen Niederösterreich.

Publikationen
Liška-Birk, A. „Ein erlesenes Werk von lokalgeschichtlichem Standpunkt“, Dürnstein an der Donau aus der Hand Rudolf von Alt, In: Blimlinger, E.; Schödl, (Hrsg.), „... (kein) Ende in Sicht“, Böhlau Verlag, Wien 2018

Vorträge
„Die Altarbilder der Kirchenruine St. Vitus in Stockern“, Veranstaltung: Kremser Schmidt - Kunst, Wissen, Ökonomie. Symposium zum 300. Geburtstag von Martin Johann Schmidt (1718-1801), am 25.09.2018
„Provenienzforschung bei den Landessammlungen Niederösterreich“, Veranstaltung: 17. Sammlungstreffen der Universität Wien, am 02.06.2017